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Eines der wesentlichen Merkmale des Westerns ist sein Handlungsort und die Zeit: Der westliche Teil des nordamerikanischen Kontinents während seiner Besiedlung durch die von Osten kommenden europäischen Siedler.

Wesentliche narrative Elemente sind der Kampf des Menschen gegen die Natur, die in den zahlreichen Landschaftsaufnahmen gezeigt wird, bzw. der Kampf der Zivilisation (verköpert durch die weißen Siedler) gegen die Wilden (sprich die Ureinwohner), der in einigen Filmen während des kalten Kriegs auch den Kampf gegen die Kommunisten symbolisiert. Auch der Kampf des Individuums (der einzelne Cowboy oder Sheriff) gegen die Masse (die stets in Horden auftretenden Indianer oder Banditen) gehört zu dieser Symbolik. In ein weiteres Thema ist der Kampf des Rechts gegen die Anarchie (also wieder des Sheriffs gegen die Banditen). Es geht in Variationen also immer um Fortschritt, sei es bei der Besiedelung eines neuen Gebiets, beim Aufbau von Eisenbahnlinien oder Postkutschenrouten, oder bei der Bekämpfung korrupter oder verbrecherischer Einflüsse. Westerns betonen stets amerikanische Werte, Rechtschaffenheit und Patriotismus.

Die männliche Hauptfigur des Films ist fast immer ein einzelgängerischer Cowboy oder Sheriff, der in welcher Weise auch immer für die Zivilisation kämpft. Frauen spielen im Western eine stark untergeordnete Rolle.

Nach dem Ende des klassischen Westerns folgte in den Siebzigern ein Revival in Form des Italo-Westerns, der deutlich mehr Wert auf Realismus legte. Ab dieser Zeit entstanden auch eher kritische Filme, die die Ureingeborenen nicht mehr als mordgierige Wilde sondern eher als Opfer des Fortschritts charakterisieren.

Wichtige Regisseure:

John Ford

Varianten:

Italo-Western

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