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Recht ist die einer Instanz zugesicherte Möglichkeit, ein näher bezeichnetes Verhalten wählen zu können, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen. Die Vereinbarung einen solchen Rechts hat also den Sinn, das Verhalten anderer Instanzen, in deren (sozialer) Umwelt sich erstere befindet, zu regeln. Die rechteinräumende Seite legt sich also eine Selbstbeschränkung auf - sie gibt etwas - , gewinnt aber (normalerweise) auch selbst dadurch ein gesicherte, durch Konstanz gekennzeichnte Beziehung zur anderen Seite. Es entsteht hierdurch für beide Seiten ein (sozialer) Wert, da der Regelungsbedarf (Bedarf an Kommunikation, Konfliklösung, Abwehr, Sanktionen etc.), der im Falle der Nichteinräumung damit einhergehen würde, minimiert wird. Das Recht ist damit ein Beleg und ein Werkzeug für soziale Organisation. In einer sozialen Gemeinschaft, die Rechte nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit einräumt, kommt es daher (wenn die Rechte vernünftig 'designt' sind) zu einer Minderung von (negativen) Reaktionen.
Der Gegenpol ist: die Pflicht, etwas zu tun.

Ein Vertrag ist die Fixierung (Gedächtnisfunktion) einer Liste von vereinbarten Rechten und Pflichten.

Rechte und Pflichten sind Bestandteile gewollter Kooperation.


Bereiche von Recht sind:


Die Wissenschaft vom Recht ist die Rechtswissenschaft, als Studium Jura.


Hinweis Rechtsthemen


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